Atemberaubendes Konzert von Manuela-Maria Glock und Christine Herzog

An der Musik- und Kunstschule Glock in Mühlacker begann am 9. März 2008 eine neue Konzertreihe, bei der jungen Künstler, die schon so oft das Publikum begeisterten, ihr Programm in jeweils eigenem Solokonzert vorstellen.

Diesmal waren es zwei junge Künstlerinnen, die den Zuschauern mit ihrer Musik am 4. Mai den Atem raubten.

Leo Herzog und seine Akkordeonlehrerin Margarete Glock
Manuela Maria Glock und Christine Herzog (h.r.)
mit ihrer Akkordeonlehrerin Margarete Glock (mitte)

Manuela-Maria Glock (16 Jahre) besucht das Schiller-Gymnasium in Ludwigsburg und entdeckte ihr reges Interesse zur Musik seit sie groß genug war an die Klaviertasten zu gelangen. Ihre große Leidenschaft war jedoch ab dem 7ten Lebensjahr das Akkordeon.

Christine Herzog (17 Jahre) besucht das Hebel-Gymnasium in Pforzheim und hat mit 8 Jahren mit Akkordeonunterricht angefangen. Die Liebe zum Akkordeon und die wachsende Leidenschaft zur Musik waren für das schönste Hobby verantwortlich.

Beide Künstlerinnen nehmen seit 2000 an zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben teil. Im Rahmen der intensiven Proben wuchsen sie auch als Duo-Partner eng zusammen. Zu den wichtigsten Wettbewerben zählten „Jugend Musiziert“, Wurm-Nagold-Bezirks-Akkordeonwettbewerb, Waldbronner Akkordeonwettbewerb und internationale Wettbewerbe in Italien (Morro D´oro), Schweiz und Lettland. Über 60 Pokale bezeugen die enorme Begeisterung und Fleiß der beiden Künstlerinnen.

Auch diesmal wurde der Saal mit Herzklopfen, Emotionen und berührten Zuschauern gefüllt.

Manuela-Marie Glock und Christine Herzog gestalteten ihr Konzert vielseitig, professionell und mit einigen Überraschungen. Nach dem Motto „Von Klassik bis Jazz“ wurde das interessante und anspruchsvolle Programm von den jungen Künstlerinnen abwechselnd und als Duopartner vorgetragen. Begonnen wurde das Konzert mit dem „Konzert“ nach Vivaldi. Zu den Höhepunkten des ersten Teils zählte das Konzertstück von C.M. von Weber Teil 1 und 2 vorgetragen von Manuela-Maria Glock. Die überwältigende Interpretation dieses Werkes ließ den halben Saal in Tränen versinken. Das Domino von L. Ferrari stellte einen weiteren Höhepunkt dar. Mit diesem Stück hat Manuela das Publikum mit ihrer Virtuosität begeistert. Auch Christine herzog überzeugt von ihrem Soloauftritt mit Stücken wie „La Cumpersita“ oder 7. Walzer von Chopin, den eigentlich alle als Klavierstück kennen begeisterten das Publikum.

Im zweiten Teil wurden einige Überraschungen enthüllt, als die jungen Akkordeonistinnen sich an das Klavier setzten und das Publikum mit anspruchsvollen Werken von J.S. Bach und erstaunlichen Eigenkompositionen überraschten, denn eigentlich ist man nur Akkordeon von beiden gewohnt. “Romanze“ in Cis-Moll von Manuela-Maria Glock, dies komponierte sie als sie 10 Jahre alt war, und „Nostalgie“ in G-Moll von Christine Herzog berührten das Publikum und ließen Emotionen fließen. Zum Abschluss führte das Akkordeonorchester „Blümchen“ in Begleitung von Margarete und Alexander Glock eine langvermisste Eigenkomposition „Pariser Wind“ von Manuela-Maria vor und brachte das Publikum zum Schmunzeln. Beide Mädchen sind sehr talentiert und wurden sogar schon von hohen Professoren wie Romanko, O. Bloch, J. Dranga, A. Dimitriev und Dozenten S. Osokin angehört und gefeiert. Dieses Jahr wurden beide zum 2. Mal zum MusikFestival nach Palanga, Lettland eingeladen. Sie können auf ihre musikalische Leistung sehr stolz sein, denn vor einer internationalen Jury (Italien, USA, Russland) und ihren Mitkonkurrenten aus Italien, Frankreich und Russland zu spielen erfordert nicht nur Können, sondern auch Nervenstärke und Selbstbewusstsein, was erübt und hart erarbeitet werden muss – neben der Schule, den Hausaufgaben und ihren anderen Hobbys.

Nun bereitet sich der nächste Künstler auf seinen Soloauftritt vor. Beim nächsten Solokonzert am 29.06.2008 um 18 Uhr spielt Andreas Weiskopf auf seinem Akkordeon. Die Musik- und Kunstschule Margarete Glock lädt herzlich ein.